Die Riester-Rente wurde 2002 in Deutschland eingeführt und ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung. Benannt wurde sie nach ihrem Ideengeber Walter Riester, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Durch regelmäßige Beitragszahlungen soll langfristig ein Vorsorgekapital für den Ruhestand aufgebaut werden. Neben der staatlichen Förderung von jährlich maximal 154 Euro pro Person und bis zu 300 Euro pro Kind können Riester-Sparer unter bestimmten Voraussetzungen eine über die Zulagen hinausgehende Steuerermäßigung erhalten.

Hinsichtlich der staatlichen Förderung ist der Abschluss eines Riester-Vertrages lohnenswert für alle steuer- und rentenversicherungspflichtigen Personen. Dazu gehören beispielsweise Angestellte, Beamte, Versicherte der Künstlersozialkasse, Arbeitslose sowie Hartz-IV-Empfänger. Die Riester-Rente wird ab Renteneintritt – üblicherweise aber nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres – lebenslang in monatlichen Beträgen ausgezahlt. Ein Riester-Vertrag kann beispielsweise durch eine Berufsunfähigkeits- oder Hinterbliebenenabsicherung ergänzt werden.